Mexican Charreada, Grutas und jede Menge Sonne
„Ähem, was ist bitte eine Mexican Charreada?“
Vor der Frage standen wir dieses Wochenende auch und nachdem wir ja allem Neuen gegenüber offen sind, haben wir uns am Samstag auch auf den Weg dorthin begeben, oder besser gesagt, der gecharterte Bus für die Studenten (ganz nebenbei erwähnt, solche Veranstaltungen laufen megakoordiniert ab, d.h. es gibt einen gemieteten Bus, der einen hinbringt und auch wieder abholt – um mal wieder auf die Sicherheitsfrage hier einzugehen). Nach einer recht holprigen Fahrt kamen wir dann endlich an und wurden erstmal dazu verleitet Bier in Massen zu kaufen (für zwei Bier gab`s einen Cowboyhut – wer kann da schon widerstehen??) und von einer mexikanischen Band begrüßt. Nachdem wir brav mitgeklatscht hatten, durften wir uns in die Arena begeben um dort die nächsten Stunden mehr oder weniger begeistert zu verbringen.

Um das Ganze klarzustellen, wir DACHTEN es handelt sich bei der Charreada um so was wie ein Rodeo oder zureiten, dass sich also irgendwelche tollkühnen mexikanischen Cowboys versuchen auf wilden Tieren zu halten – Tatsache war aber, dass wir uns evtl. über den Begriff „Charreada“ mal informieren hätten sollen…es bedeutet nämlich soviel, dass der Cowboy auf seinem Pferd versucht den Stier am Schwanz zu packen und so auf den Boden zu werfen – und irgendwie war das nicht so ganz nach unserem Geschmack :-s.
Die Situation wurde kurzzeitig etwas unterhaltsamer als einer der Stiere tatsächlich über die absperrende Mauer hechtete und in den Eingangsbereich stürmte, in dem sich nach wie vor die Band befand (wir waren da ja gaaaaanz weit weg *g) weniger witzig war dass der besagte Stier anschließend mit blutenden Ohren in die Arena zurückkam und man ihn ne „Extrarunde“ laufen ließ, weil das die Mexikaner wohl ganz toll fanden – naja. Jetzt wissen wir wenigstens alle, dass das nix für uns ist, hat ja auch schon mal was ;-)…
Am Sonntag haben wir uns dafür unser eigenes Programm aufgestellt und sind auf eigene Faust zu den „Grutas de Garcìa“ gefahren. Es handelt sich dabei um eines „der größten und schönsten Höhlensysteme des Landes“ (Zitat mein Reiseführer) und befindet sich ca. 40 Kilometer entfernt von Monterrey.
Gesagt getan und nach einer etwas längeren Busfahrt standen wir dann vor der Gruta, oder besser gesagt, wir befanden uns darunter. Um zu den Grutas zu kommen kann man nämlich entweder den eleganten und kostenpflichtigen Lift nehmen oder aber seinen Teil zur Leibesertüchtigung beitragen und den Fußweg wählen. Arme Studenten wie wir waren natürlich sofort entschlossen ein paar Pesos einzusparen und den Weg hoch zu sprinten. Problem: der Weg war steil und die Sonne brannte erbarmungslos auf uns runter… Zusammengefasst, für die 4minütige (!!) Seilbahnstrecke haben wir über eine halbe Stunde zu Fuß gebraucht um vollkommen erledigt oben anzukommen :-x.
Wir wurden dann aber doch noch entlohnt, denn das Höhlensystem ist tatsächlich sehr schön und vor allem wahnsinnig groß (und KÜHL!!).

Alles in allem ein schöner Nachmittag, wenn man von unseren a) sonnenverbrannten Rücken und b) verworrenen Frisuren absieht. b) im Übrigen weil wir die Rückfahrt auf der Ladefläche eines Pick-Ups verbracht haben – hat zwar einen großen Unterhaltungsfaktor ist aber bei einer Strecke von 40km irgendwann einfach etwas anstrengend, laut und windig, letztendlich aufgrund der freundlichen Fahrer aber auch wieder billig ;-), also verkneif ich mir das Meckern wohl lieber…
Soviel von meinem Wochenende – Bilder folgen bzw. müssen erst noch ausgetauscht werden *g.
LG
Vor der Frage standen wir dieses Wochenende auch und nachdem wir ja allem Neuen gegenüber offen sind, haben wir uns am Samstag auch auf den Weg dorthin begeben, oder besser gesagt, der gecharterte Bus für die Studenten (ganz nebenbei erwähnt, solche Veranstaltungen laufen megakoordiniert ab, d.h. es gibt einen gemieteten Bus, der einen hinbringt und auch wieder abholt – um mal wieder auf die Sicherheitsfrage hier einzugehen). Nach einer recht holprigen Fahrt kamen wir dann endlich an und wurden erstmal dazu verleitet Bier in Massen zu kaufen (für zwei Bier gab`s einen Cowboyhut – wer kann da schon widerstehen??) und von einer mexikanischen Band begrüßt. Nachdem wir brav mitgeklatscht hatten, durften wir uns in die Arena begeben um dort die nächsten Stunden mehr oder weniger begeistert zu verbringen.



Um das Ganze klarzustellen, wir DACHTEN es handelt sich bei der Charreada um so was wie ein Rodeo oder zureiten, dass sich also irgendwelche tollkühnen mexikanischen Cowboys versuchen auf wilden Tieren zu halten – Tatsache war aber, dass wir uns evtl. über den Begriff „Charreada“ mal informieren hätten sollen…es bedeutet nämlich soviel, dass der Cowboy auf seinem Pferd versucht den Stier am Schwanz zu packen und so auf den Boden zu werfen – und irgendwie war das nicht so ganz nach unserem Geschmack :-s.
Die Situation wurde kurzzeitig etwas unterhaltsamer als einer der Stiere tatsächlich über die absperrende Mauer hechtete und in den Eingangsbereich stürmte, in dem sich nach wie vor die Band befand (wir waren da ja gaaaaanz weit weg *g) weniger witzig war dass der besagte Stier anschließend mit blutenden Ohren in die Arena zurückkam und man ihn ne „Extrarunde“ laufen ließ, weil das die Mexikaner wohl ganz toll fanden – naja. Jetzt wissen wir wenigstens alle, dass das nix für uns ist, hat ja auch schon mal was ;-)…
Am Sonntag haben wir uns dafür unser eigenes Programm aufgestellt und sind auf eigene Faust zu den „Grutas de Garcìa“ gefahren. Es handelt sich dabei um eines „der größten und schönsten Höhlensysteme des Landes“ (Zitat mein Reiseführer) und befindet sich ca. 40 Kilometer entfernt von Monterrey.
Gesagt getan und nach einer etwas längeren Busfahrt standen wir dann vor der Gruta, oder besser gesagt, wir befanden uns darunter. Um zu den Grutas zu kommen kann man nämlich entweder den eleganten und kostenpflichtigen Lift nehmen oder aber seinen Teil zur Leibesertüchtigung beitragen und den Fußweg wählen. Arme Studenten wie wir waren natürlich sofort entschlossen ein paar Pesos einzusparen und den Weg hoch zu sprinten. Problem: der Weg war steil und die Sonne brannte erbarmungslos auf uns runter… Zusammengefasst, für die 4minütige (!!) Seilbahnstrecke haben wir über eine halbe Stunde zu Fuß gebraucht um vollkommen erledigt oben anzukommen :-x.
Wir wurden dann aber doch noch entlohnt, denn das Höhlensystem ist tatsächlich sehr schön und vor allem wahnsinnig groß (und KÜHL!!).




Alles in allem ein schöner Nachmittag, wenn man von unseren a) sonnenverbrannten Rücken und b) verworrenen Frisuren absieht. b) im Übrigen weil wir die Rückfahrt auf der Ladefläche eines Pick-Ups verbracht haben – hat zwar einen großen Unterhaltungsfaktor ist aber bei einer Strecke von 40km irgendwann einfach etwas anstrengend, laut und windig, letztendlich aufgrund der freundlichen Fahrer aber auch wieder billig ;-), also verkneif ich mir das Meckern wohl lieber…
Soviel von meinem Wochenende – Bilder folgen bzw. müssen erst noch ausgetauscht werden *g.
LG
dieandreaS - 13. Aug, 23:05